German Sd.Kfz.184 Ferdinand 1:16
TRU00964
TRUMPETER
1:16
vollstöndige Inneneinrichtung
- Maßstab 1:16
- Maße LxB (gebaut): 505,9 x 221,5 mm
- 1.600+ Teile
- vollständige Inneneinrichtung mit Klarsichtdach
- Kanonenrohr aus Metall
- Ober-, Unterwanne und Kasemate im Slide Mold Verfahren hergestellt
- Einzelgliederketten
- Klarsicht- und Fotoätzteile enthalten
- 2 Figuren inklusive
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Er war mit der äußerst leistungsstarken 8,8-cm-Pak 43/2 bewaffnet, einer der durchschlagskräftigsten Panzerabwehrkanonen des Krieges. Diese erlaubte es ihm, feindliche Panzer auf große Entfernungen zu bekämpfen. Zudem verfügte das Fahrzeug über eine extrem starke Frontpanzerung von bis zu 200 mm, was ihn frontal nahezu unverwundbar machte.
Allerdings hatte der Ferdinand auch erhebliche Schwächen. Frühe Versionen besaßen kein Maschinengewehr zur Nahverteidigung, was ihn anfällig für Infanterie machte. Außerdem war das Fahrzeug mit rund 65 Tonnen sehr schwer und technisch anfällig, insbesondere aufgrund seines komplexen elektrischen Antriebssystems. Die Mobilität im Gelände war eingeschränkt, und es kam häufig zu Ausfällen.
Seinen bekanntesten Einsatz hatte der Ferdinand in der Schlacht bei Kursk, einer der größten Panzerschlachten der Geschichte. Dort zeigte er zwar große Feuerkraft, erlitt jedoch auch Verluste durch Minen, Infanterie und technische Defekte. Nach Kursk wurden die verbliebenen Fahrzeuge überarbeitet, unter anderem mit einem Bug-MG und weiteren Verbesserungen, und anschließend in „Elefant“ umbenannt. Insgesamt wurden nur etwa 90 Fahrzeuge gebaut. Der Ferdinand gilt als Beispiel für ein extrem stark bewaffnetes, aber unausgewogenes Fahrzeugkonzept, das zwar beeindruckende Feuerkraft bot, jedoch unter praktischen Einsatzbedingungen deutliche Schwächen zeigte.
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